Was bedeutet außerklinische Intensivpflege und Heimbeatmung

Die außerklinische Intensivpflege beschreibt die Versorgung von Menschen mit lebensbedrohlichen oder schweren Erkrankungen außerhalb des Krankenhauses. Oft besteht dabei auch die Notwendigkeit einer künstlichen Beatmung – invasiv oder non-invasiv –, wenn eine Entwöhnung vom Beatmungsgerät (Weaning) oder ein Tracheostoma im Klinikalltag nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

COPD

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung ist eine Sammelbezeichnung für unterschiedliche Lungenerkrankungen.

Muskeldystrophie/Muskelatrophie

Erblich bedingter Schwund von Muskelgewebe, der zu zunehmender Muskelschwäche führt.

Tumorerkrankungen

Bei Tumorerkrankungen im Kehlkopf, Lungen, Gehirn oder Mund und Rachenbereich ist es nicht selten, dass ein Luftröhrenschnitt eingesetzt werden muss (Trachealkanüle). Hier wird der Patient dadurch entlastet und auf weitere Therapien angeleitet.

Wachkoma

Beim Wachkoma (auch apallisches Syndrom) ist das Gehirn schwer geschädigt. Ursachen können Unfälle, Hirnhautentzündungen, Schlaganfälle, Sauerstoffmangel oder Tumore sein.

Neurologische Erkrankungen

Neurologische Erkrankungen betreffen das zentrale oder periphere Nervensystem und können vielfältige Symptome wie Bewegungsstörungen, Lähmungen oder Bewusstseinsveränderungen verursachen. Beispiele sind Multiple Sklerose, Parkinson oder schwere Epilepsien.

ALS-Erkrankung

Die Amyotrophe Lateralsklerose ist eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems.

Querschnittslähmung

Bei einer Querschnittslähmung wird meist bei einem Unfall die Nervenleitung im Rückenmark unterbrochen.

Hirnblutungen

Bei einer Hirnblutung kommt es zu einer Einblutung im Gehirn, meist durch verletzte oder geschädigte Blutgefäße. Dies kann zu schweren neurologischen Ausfällen, Bewusstseinsstörungen und erhöhtem Hirndruck führen. Ursachen sind häufig Bluthochdruck, Gefäßmissbildungen oder Unfälle.

Schlaganfälle

Ein Schlaganfall entsteht durch eine plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn, entweder durch ein verstopftes Gefäß oder eine Blutung. Typische Folgen sind Lähmungen, Sprachstörungen oder Bewusstseinsveränderungen. Eine schnelle Behandlung ist entscheidend für die Prognose.

Pulmonale Erkrankungen

Pulmonale Erkrankungen betreffen die Lunge und können die Atmung erheblich beeinträchtigen. Dazu zählen unter anderem chronische Atemwegserkrankungen oder schwere Lungenentzündungen, die häufig eine intensivpflegerische Betreuung erforderlich machen.

Zuständig für den Erstkontakt in der außerklinischen Pflege sind

Violinka Kaludjerovic

Geschäftsführerin

Daniel Kaludjerovic

Geschäftsführer

Carina Dörre

Pflegedienstleitung

Loredana Saraz

Außerklinische Patientenpflege